16. August 2018
Autor: Tim Bartelsen
Tags: Effizienz

Effizienter durch Digitalisierung III

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Den Grundstein zur Einführung möglicher Digitalisierungslösungen entlang des Wertstroms der HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH legte die Wertstromanalyse 4.0. Mithilfe dieser Methode identifizierten die Experten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Darmstadt alle Informationsflüsse und ihre Verknüpfungen im Wertstrom. So konnten Verbesserungspotenziale und damit erste Ansätze zur Möglichkeit digitaler Unterstützung aufgedeckt werden. In der nächsten Prozessphase begannen die Projektpartner ein Traceability-System zur Lösung der dringendsten Digitalisierungsherausforderungen aufzulegen.

Darüber hinaus sollte nun die Montage effizienter gestaltet werden. Um hier konkrete Potenziale für die Mitarbeiter im Umgang mit Informationen zu erkennen, wurde eine ausführliche Informationsanalyse durchgeführt.  Ziel dieser Analyse ist die Identifizierung aller vorhandener Informationen und Dokumente, auf die der Montagemitarbeiter in der Ausführung seiner Tätigkeit Zugriff hat. Weiter können in der Analyse – detaillierter, als es in der Wertstromanalyse 4.0 der Fall ist – prozessspezifische Verbesserungspotenziale und informationslogistische Verschwendungen erkannt werden. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Such- oder Wegezeit zur Beschaffung von Informationen.

Mit Hilfe digitaler Unterstützung können solche Verschwendungen vermieden und alle Potenziale in den Prozessen ausgeschöpft werden. Mithilfe der Informationsbedarfsanalyse entwickelten die Projektpartner also anschließend entsprechende Maßnahmen, um den Mitarbeitern die benötigten Informationen situationsspezifisch zum richtigen Zeitpunkt, in richtigem Umfang und in geeigneter Darstellungsweise digital bereitstellen zu können. Durch diese Maßnahmen können die Mitarbeiter entlastet und die Ausführung wertschöpfender Tätigkeiten unterstützt werden.

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